
Es gibt einen Moment in jedem Technologiewandel, in dem das Warten aufhört und das Bauen anfängt. Für uns war dieser Moment Anfang 2026.
Wir hatten seit Monaten in Kundenprojekten, in eigenen eCommerce-Shops und in der täglichen Arbeit beobachtet, wie LLMs das Suchverhalten verändern. Nicht theoretisch — messbar, in GA4, in der Search Console, in Conversion-Daten. ChatGPT schickt Kunden. Perplexity zitiert Seiten. Gemini integriert Produktinformationen direkt in Antworten. Und dann kamen die Suchanfragen.
Was die Search Console uns gezeigt hat
Wer die GSC von blueshepherd.de aufruft, sieht etwas Interessantes: Unternehmen im DACH-Raum suchen nicht mehr nur nach “SEO Agentur Hamburg” oder “Google Ads Beratung”. Sie suchen nach Dingen wie “llms.txt-Einführung plus AI Visibility Monitoring für KMU” — als vollständige Frage, in natürlicher Sprache, so wie man sie auch in ChatGPT eintippen würde.
Das ist keine Randerscheinung. Es ist ein Signal dafür, wie sich Suchverhalten verschiebt: von Keyword zu Intent, von Suchmaschine zu Sprachmodell. Und es zeigt, dass die Nachfrage nach operativer LLM-Marketing-Beratung real ist — nicht nur in Konferenzvorträgen, sondern in echten Suchanfragen echter Unternehmen.
Gleichzeitig haben unsere eigenen Inhalte zu LLM-Themen — Tool-Vergleiche, eCommerce-Optimierung, Embeddings, LLM-SEO — begonnen, organische Sichtbarkeit aufzubauen. Manche auf guten Positionen, manche noch in Bewegung. Der Markt für dieses Wissen existiert. Er wächst. Und er ist im deutschsprachigen Raum noch weitgehend unbesetzt. Das war der Moment, in dem wir aufgehört haben zu beobachten und angefangen haben zu bauen.
Was llm-marketing.de ist
llm-marketing.de ist ein Fachportal für LLM-Marketing im DACH-Raum. Kein Blog, kein Newsletter-Vehikel — eine strukturierte Wissensressource für Marketing-Entscheider, die verstehen wollen, wie Sprachmodelle Sichtbarkeit, Empfehlungen und Kaufentscheidungen beeinflussen.
Und eine Ressource, die mit einem verbreiteten Missverständnis aufräumt.
Wenn Marketingverantwortliche über “KI-Marketing” sprechen, meinen sie meist ChatGPT, Perplexity oder Copilot. Das ist verständlich — das sind die Oberflächen, die man täglich benutzt. Aber diese Produkte sind keine LLMs. Sie sind Anwendungen, die auf Large Language Models aufsetzen. Das Modell ist die Infrastruktur. ChatGPT, Gemini, Perplexity, Copilot — das sind die Interfaces darüber.
Für die Marketingstrategie ist dieser Unterschied entscheidend. Wer optimiert, muss wissen, auf welcher Ebene er arbeitet:
LLM (Large Language Models) ist die Infrastruktur — das Modell im Hintergrund, das Text versteht, generiert und bewertet. GPT-4, Claude, Gemini, Llama — das sind LLMs.
GEO (Generative Engine Optimization) ist die Strategie — wie man Inhalte, Strukturen und Entitäten so aufbaut, dass sie von generativen Systemen verstanden, zitiert und empfohlen werden.
SEO und AEO (Answer Engine Optimization) sind die Ausprägungen — die operativen Disziplinen, die sich aus dieser Strategie ableiten, je nach Kanal und Ziel.
Die meisten reden über Ebene eins, wenn sie Ebene drei meinen. Das führt zu falschen Maßnahmen, falschen Erwartungen und verschwendeten Budgets. Die Leute sind nicht schuld daran — der Markt ist laut, die Begriffe sind neu, und viele Anbieter haben kein Interesse daran, die Unterschiede zu erklären. Wir schon.
Das Herzstück ist Die LLM-Linse — ein Format, das wir entwickelt haben, weil es so noch nicht existiert hat. Die Idee: Klassische Marketing-Kanäle (SEO, SEA, Social, Display, TV, Print) werden systematisch durch die Brille von LLM-Systemen analysiert. Was versteht ChatGPT über diesen Kanal? Wie werden Targeting, Attribution und Reichweite in KI-Antworten dargestellt? Wo gibt es Widersprüche zwischen klassischer Media-Logik und dem, was LLMs darüber wissen?
Das klingt abstrakt, ist es aber nicht. Ein Beispiel: Programmatic Display hat eine komplexe Targeting-Architektur — First-Party-Daten, Segments, Contextual. LLMs vereinfachen das massiv, oft falsch. Für eine Marke, die über ChatGPT Empfehlungen für ihren Mediaplan bekommt, ist das ein Problem. Die LLM-Linse macht solche Lücken sichtbar.
Daneben gibt es ein wachsendes Lexikon mit definierten Begriffen rund um LLM-Marketing — von “AI Visibility” bis “Zero-Click Journey” — das so aufgebaut ist, dass es sowohl von Suchmaschinen als auch von KI-Crawlern sauber gelesen und zitiert werden kann. Das ist kein Zufall, das ist Methode.
Warum eine Agentur ein Fachportal baut
Die ehrliche Antwort: Weil wir keine Lust auf Buzzword-Content haben, der in sechs Monaten veraltet ist.
blueShepherd gibt es seit 2017 — gegründet mit dem Hintergrund von zwei Jahrzehnten(+) persönlicher Erfahrung in Search, SEA und eCommerce. Wir haben erlebt, wie SEO sich von Keyword-Stuffing zu semantischer Architektur entwickelt hat. Wie Programmatic aus dem Wildwest zu einem professionellen Kanal geworden ist. Wie Google Shopping das E-Commerce-Marketing neu definiert hat. Jedes Mal gab es eine Phase, in der viel geredet und wenig gemessen wurde.
Bei LLM-Marketing wollen wir diese Phase überspringen.Was uns dabei hilft: Wir haben eigene eCommerce-Properties, an denen wir Hypothesen testen können — mit echtem Sortiment, echten Kunden, echten Conversion-Daten. Was wir dort messen, fließt direkt in das Portal ein. Und was im Portal definiert und strukturiert wird, schärft wiederum unsere operative Arbeit. Das ist kein Kreislauf aus PR und Beratungsversprechen — es ist ein Feedbacksystem, das funktioniert, weil beide Seiten Konsequenzen tragen.
llm-marketing.de ist unser Beitrag zu einer Diskussion, die im DACH-Raum noch zu sehr im Abstrakten stattfindet. Strukturiertes Wissen, das auf operative Praxis trifft — zugänglich, nicht hinter einem Gating-Formular.
Was das für unsere Arbeit bedeutet
Seit dem Launch fließt das direkt in unsere Agenturarbeit ein. Wenn wir für Kunden LLM-Sichtbarkeit analysieren — wo taucht eine Marke in KI-Antworten auf, wie wird sie beschrieben, wer wird stattdessen empfohlen — nutzen wir das Lexikon als Referenzrahmen. Wenn wir Empfehlungen für Content-Strukturen machen, orientieren wir uns am Framework der LLM-Linse.
Die Suchanfragen, die auf blueshepherd.de landen, zeigen uns außerdem, welche Fragen Unternehmen wirklich beschäftigen: Wie führe ich llms.txt ein? Wie messe ich AI Visibility? Was bedeutet LLM-SEO für meinen Shop konkret? Das sind keine theoretischen Fragen. Das sind operative Aufgaben, für die wir Antworten haben — weil wir sie selbst durchgearbeitet haben.
Wenn dich interessiert, wie wir das konkret für dein Business umsetzen, lass uns reden. Das Portal findest du unter llm-marketing.de.
**blueShepherd GmbH – Digitalagentur Hamburg. Seit 2017 in Search, SEA, eCommerce und jetzt LLM-Marketing.**